Mittwoch, 18. September 2019

Biodynamische Weinerzeugung nach dem Mondkalender

Erich Hartl hartl@weinpur.de http://www.biowein-pur.de/
Bildquelle: Tournee/Fotolia
Der 18. September 2019 ist ein Fruchttag nach dem Mondkalender von Maria Thun. Dieser Kalender orientiert sich an der Konstellation der Gestirne, also an Sonne, Mond und Sternen, worauf nicht nur Pflanzen, sondern auch Tiere und Menschen reagieren. 
Dabei wird jeder Tag des Jahres folgenden vier Gruppen zugeordnet: Wurzel-Tag, Frucht-Tag, Blatt-Tag, Blüten-Tag und diese wiederum in Witterungstage unterteilt und zwar in: Wärme-Tage (unabhängig von der tatsächlichen Temperatur), Licht-Tage, Wasser-Tage und Kälte-Tage.
Dies mag esoterisch oder irrational klingen, aber es funktioniert hervorragend, wie unzählige biodynamisch arbeitende Winzer beweisen, die alle Arbeiten bei der Bodenbearbeitung, der Düngung, bei Pflanzenschutz, über die Ernte bis hin zur Abfüllung ihrer Weine termingerecht nach diesem Kalender ausführen. 
Der 18. September 2019 ist ein „Frucht-Tag“ und gleichzeitig ein Wärme-Tag, an dem sich die Ernte von Trauben empfiehlt, weil Sie harmonischere und haltbarere Weine versprechen.
Überzeugen Sie sich selbst davon und bestellen sie biodynamisch erzeugte Weine von drei Demeter-Weingütern:
Links zu biodynamisch erzeugten Weinen:

Herzliche Grüße,

Erich Hartl,

Mittwoch, 11. September 2019

„Die Trauben und der Tod“

Erich Hartl hartl@weinpur.de http://www.biowein-pur.de/

„Die Trauben und der Tod“. So lautete die Überschrift eines Artikels in der Ausgabe 19/2019 des Magazins der Süddeutschen Zeitung, der die Praxis beschreibt, wie im berühmtesten Weinbaugebiet der Welt großzügig mit dem Einsatz von Chemikalien umgegangen wird. 

Das SZ-Magazin bezieht sich dabei auf die veröffentlichten Recherchen von zwei einheimischen Frauen, die nachweisen konnten, dass im Bordeaux zum Teil mit längst verbotenen Substanzen im Weinberg gearbeitet wird. Die Recherchen lösten in Frankreich eine große Debatte aus, in deren Verlauf die beiden Frauen als „Nestbeschmutzerinnen“ verunglimpft wurden. Zu wünschen wäre, dass die für den Weinbau verantwortlichen Personen und Institutionen die richtigen Schlüsse daraus ziehen und den biologischen Weinbau fördern werden.
Obwohl in dem Bericht nur die Situation der konventionell arbeitenden Winzer beschrieben wird, besteht die Gefahr, dass auch der Ruf biologisch erzeugter Weine darunter leiden könnte. Das wäre völlig unangebracht, denn es gibt im Bordeaux sehr gute Bioweine zu vernünftigen Preisen.
Die Gesamtweinbaufläche des Bordeaux entspricht mit rund 111.000 Hektar in etwa der ganz Deutschlands.
Während im Bordeaux-Gebiet 6.091 Hektar zertifiziert biologisch, 1.330 Hektar biologisch in Umstellung und 696 Hektar biologisch-dynamisch, also immerhin 8.117 
(7,3 %) Hektar biologisch  bewirtschaftet werden, liegt der Anteil in ganz Deutschland mit ca. 8.000 Hektar bei 8 Prozent.
Man sieht, dass Bordeaux , wenn man es mit Deutschland vergleicht, gar nicht so schlecht dasteht. Allerdings müssten beide noch deutlich zulegen, um die15 bis 17 % des Languedoc oder der Provence zu erreichen.
Da für konventionelle Winzer nichts so motivierend ist auf biologischen Weinbau umzustellen wie der wirtschaftliche Erfolg eines Biowinzers, liegt es an Ihnen als Verbraucher entsprechend einzukaufen. Wenn Ihnen an Umweltschutz, an sauberer Luft, reinem Trinkwasser und puren Weinen gelegen ist, fördern Sie den biologischen Weinbau im Bordeauxgebiet, in Deutschland oder in anderen europäischen Weinbaugebieten indem sie künftig Biowein bei Biowein [pur] kaufen. Schließlich ist der Genuss eines guten Bioweins die angenehmste Art, zum Umweltschutz beizutragen.


Bioweine aus Bordeaux bei Biowein [pur]
Bioweine aus Deutschland bei Biowein [pur]

Herzliche Grüße,
Erich Hartl

www.biowein-pur.de
hartl@weinpur.de





Montag, 5. August 2019

Biowein Original Gutsabfüllungen oder Eigenmarken?

Erich Hartl hartl@weinpur.de http://www.biowein-pur.de/



Meldungen über Weinskandale konnte man bisher nur über konventionelle Weine lesen. Jetzt scheint es auch den Bioweinbereich getroffen zu haben. In Rheinhessen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Winzer und Kellerei-Mitarbeiter, die im Verdacht stehen über die Herkunft der Weine getäuscht sowie falsche Angaben über deren Qualität gemacht zu haben. Sie hätten fälschlicherweise behauptet, dass der von ihnen vermarktete Wein Bio-Qualität habe. Dabei geht es um große Mengen falsch deklarierten Weines. 
Offen gesagt, ist das nicht überraschend für mich. Wenn hunderte sogenannter Biowein-Eigenmarken angeboten werden, deren Herkunft nicht offengelegt wird, stellt sich die Frage, warum diese Weine nicht direkt von den Winzern in Flaschen gefüllt wurden? Stattdessen gelangen sie in Tankfahrzeugen nach Deutschland wo sie in Flaschen gefüllt und mit Fantasie-Etiketten beklebt werden, womit kein Preisvergleich mehr möglich ist. Lukrativ scheint dieses Geschäft für Händler zu sein, sonst würden sie es nicht machen. Fraglich ist, ob diese bio-zertifizierten Weine ihren Preis wert sind?
Schließen Sie Zweifel aus, indem Sie Bioweine nur in Original-Weingut-Abfüllungen kaufen. 
Jeder qualitätsorientierte Winzer ist bestrebt seine besten Weine selbst in Flaschen zu füllen und mit seinen Etiketten, inklusive seines Namens oder den Namen seines Weinguts, zu versehen. Mit einem hervorragenden Wein wird er langfristig seinen Ruf und Verkauf steigern. Weniger gute Weine verkauft er Tankweise an Händler zu niedrigen Preisen, die oft nicht kostendeckend sind. Daraus entstehen sogenannte Eigenmarken mit Fantasiebezeichnungen deren Herkunft für den Verbraucher nicht mehr nachvollziehbar ist, aber dem Händler/Abfüller mangels einer Vergleichsmöglichkeit eine freie Preiskalkulation erlaubt. 
Biowein [pur] hat sich deshalb für Biowein in Original-Gutsabfüllungen oder Erzeugerabfüllungen entschieden.
Herzliche Grüße
Ihr Erich Hartl

Montag, 15. Juli 2019

Wie lange kann man Bio-Weißwein und Bio-Rosé lagern?



Hochwertiger trockener Weißwein mit hohem Säuregehalt wie Riesling, der lange auf dem Hefedepot im Fass reift, kann 10 Jahre oder länger gelagert werden. Auch Chardonnay, beispielsweise aus dem Chablis, kann ähnlich lange aufbewahrt werden. 
Chardonnay erreicht, wie Riesling, während der Wachstumsphase mit bis zu 9 g/l einen höheren Säuregehalt (Citrussäure, Weinsäure, Apfelsäure u.a.) als andere weiße Sorten. Erst während der Reifephase bildet sich Zucker in den Trauben, der während der Gärung in Alkohol umgewandelt wird. Die Menge der Säure und des Zuckers der Trauben hängt jedoch nicht nur von der Traubensorte, sondern auch vom Klima einer Weinregion ab. So enthält Chardonnay aus dem nördlichen Chablis mehr Säure und weniger Alkohol enthält, als Chardonnay aus wärmeren Weinbaugebieten.
Für die Sensorik und Lagerfähigkeit von Weiß-und Rosé-Wein spielt die Säure insofern eine Rolle, als sie die Farbe eines Weins beeinflusst und als Partner des Zuckers und des Alkohols dem Wein Frische und Struktur verleiht. Die nicht flüchtigen Säuren im Wein verhindern eine frühzeitige Oxidation, durch die Frische und Geschmack verloren gingen und die helle Farbe ins Dunkelgelbe, bis ins Bräunliche überginge.

Weine aus dem Süden – also jene, die in Europa südlich des 45. Breitengrades, der etwa auf Höhe von Verona, Turin oder Lyon ist, angebaut werden - enthalten in der Regel weniger Säure, reifen deshalb schneller und können nicht so lange gelagert werden.
Beeinflusst wird die Lagerfähigkeit aber auch vom Jahrgang. Pilzkrankheiten und Fäulnis der Trauben verursachen Bakterienwachstum. Diese Bakterien können die Haltbarkeit negativ beeinflussen. 

Die Weinbereitung und der Ausbau des Weins sind ebenfalls maßgebend für die Lagerfähigkeit. Weißweine und Roséweine die bereits im Herbst des Erntejahrs oder am Anfang des neuen Jahres in Flaschen gefüllt und verkauft werden, sind normalerweise nicht für eine lange Lagerung konzipiert und sollten innerhalb von 1 – 2 Jahren getrunken werden.  Es handelt sich dabei oft um Weine im Preisbereich von 4 – 7 Euro, die ihre frischen, fruchtigen Aromen und Geschmack schnell einbüßen, müde wirken und fad schmecken.
Weißwein und Roséwein können, wenn es sich um deutschen Wein handelt, mit „TROCKEN“ deklariert werden, auch wenn sie bis zu 9 g/l Restzucker enthalten. Der Begriff „TROCKEN“ ist folglich keine zuverlässige Angabe über den Geschmack, sondern vielmehr ein Hinweis auf mehr Sulfite, die für seine Konservierung und Lagerfähigkeit erforderlich sind. Übrigens, in anderen Ländern wie Frankreich, Spanien, Portugal und Italien ist es nicht üblich Weine mit TROCKEN zu kennzeichnen, sie sind trocken, sofern sie nicht speziell für den nordeuropäischen Markt produziert wurden.

Auch die Mikrofiltration, also das Entfernen aller Bakterien inklusive aller Hefen und vieler Geschmacksstoffe verbessern die Haltbarkeit. 

Ein kühler und dunkler Keller oder ein Weinklimaschrank kann die Haltbarkeit von Wein verlängern. Weinflaschen mit einem Verschluss aus Naturkork sollen immer liegend aufbewahrt werden, denn nur ein nasser Kork verschließt die Flasche relativ dicht und verzögert die Oxydation bei der Weißwein, der sonst eine dunklere Farbe annimmt und seine fruchtigen Komponenten einbüßt.

Finden Sie selbst heraus ob Ihnen junge Weine oder reife Weine besser schmecken. Kaufen Sie dazu 6 oder 12 Flaschen einer Sorte und genießen Sie sie innerhalb von 1 – 4 Jahren und notieren Sie Ihre Geschmacksempfindungen. Das kann Ihnen helfen, künftig gezielter Wein zu kaufen. 

Herzliche Grüße
Ihr Erich Hartl

Sonntag, 30. Juni 2019

Cuvée zum Zweiten

Erich Hartl hartl@weinpur.de http://www.biowein-pur.de/

Der erste Teil zum Thema Cuvée behandelte Wein, der aus verschiedenen Rebsorten assembliert wird. (siehe: https://biowein.blogspot.com/2019/06/ist-ihr-interesse-wein-groer-als-ihr.html) Eine Cuvée kann aber auch ein Wein aus nur einer Rebsorte sein, die in zwei unterschiedlichen Weinbergen mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen wächst und deshalb Weine mit unterschiedlichen Eigenschaften ergibt.
Von Cuvée spricht man auch dann, wenn der Wein unterschiedlich ausgebaut wird. Also beispielsweise ein Teil im Edelstahltank vinifiziert wird, ein anderer Teil im Holzfass reift und beide Teile anschließend zusammengeführt werden.
In Frankreich gibt es die Bezeichnung „Tête de Cuvée“ oder „Cuvée Prestige“. Damit wird der Spitzenwein eines Weingutes bezeichnet: Ein Wein aus einer einzigen Rebsorte und aus dem gleichen Weinberg, dessen Trauben sorgfältig selektioniert und im Keller besonders sorgfältig vinifiziert wurden.
Sie sehen, hier haben Winzer relativ viel Freiheit und es kommt darauf an die Details zu kennen.
Herzlich,
Ihr Erich Hartl

Dienstag, 18. Juni 2019

Ist Ihr Interesse an Wein größer als Ihr Wissen über Wein?

Erich Hartl hartl@weinpur.de http://www.biowein-pur.de/



Lesen Sie weiter, wenn Sie diese Frage bejahen. Ich werde Ihnen den Begriff „Cuvée“ erklären, der oft negativ verstanden wird: als Verschnitt. Französische Winzer verwenden dafür ein sehr schönes Wort: „Marriage“ (Hochzeit, Vermählung), das viel besser aussagt, um was es sich bei einer Cuvèe handelt.
Cuve (französisch) kann ein großes Fass oder ein Edelstahltank sein, in dem Weine lagern oder reifen. Daraus entstand das Wort „Cuvée“. Damit ist gemeint, dass nach der abgeschlossen Weinbereitung die Weine aus verschiedenen Traubensorten, die in unterschiedlichen Fässern oder Tanks lagerten, nach ausführlichen Proben in unterschiedlicher Quantität zusammengeführt werden. Damit können Weine entstehen, deren Farbe, Duft und Geschmack wesentlich schöner, intensiver und harmonischer wirkt als ein Wein aus einer einzigen Rebsorte. Eine Cuvée ist also nichts Negatives und auch kein Instrument für Winzer, aus beliebigen Weinen unterschiedlicher Rebsorten etwas Trinkbares zu machen. 
In jeder Weinbauregion, in der überwiegend Cuvées als Qualitätsweine erzeugt werden, dürfen nur bestimmte Rebensorten  verwendet werden. So ist es in der Toskana der Sangiovese, der in jedem Chianti zu mindestens 80 % vertreten ist, in Südfrankreich dagegen Syrah und Grenache, aus denen Côtes du Rhône hauptsächlich gekeltert wird. In den Rotweinen aus Châteauneuf du Pape sind es sogar 13 (!) verschiedene Rebensorten, in Bordeauxweinen geben Merlot und Cabernet Sauvignon den Ton an, der mit wenigen anderen Sorten abgerundet werden kann. Es gibt zahlreiche andere Weinregionen mit vergleichbaren Traditionen die sich über Jahrhunderte bewährt haben.
In allen Regionen konnten sich die spezifischen Rebensorten an das örtliche Klima anpassen. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften erbringen sie am geeigneten Ort die besten Ergebnisse. Manche Sorten blühen sehr früh und sind frostempfindlich, reifen daher im Herbst noch bevor der Herbstregen einsetzt, der spät reifende Trauben beschädigen würde, andere erzeugen einen hohen Zuckergehalt (das bedeutet viel Alkohol), aber wenig Farbe. Manche Sorten, wie der Syrah, vertragen hohe Temperaturen und Trockenheit besser als andere. Riesling und Chardonnay ergeben säurebetonte Weine, benötigen also gute Weinberglagen und eine lange Vegetations-und Reifezeit um voll auszureifen. Diese Aufzählung ließe sich unendlich lange fortsetzen. Sie sehen also, dass die Cuvée einerseits dem Weinkäufer ein gewisse Grundcharakteristik und Qualität eines Weins aufgrund seiner Herkunft garantiert, andererseits dem Winzer ermöglicht ein wetterbedingtes Risiko zu minimieren.
Wenn Sie noch Fragen dazu haben, rufen Sie mich an +49 7473 9520710 oder schreiben Sie mir an hartl@weinpur.de oder informieren Sie sich in unserem Biowein-Lexikon.
Herzlich,
Ihr Erich Hartl

Freitag, 31. Mai 2019

Grün wählen und Grün handeln

Erich Hartl hartl@weinpur.de http://www.biowein-pur.de/
Garantiert mückenfrei: Totgespritzter Weinberg
20 % der Bevölkerung haben bei der Europa-Wahl ihre Stimme für GRÜN abgegeben. Auch wir. Schließlich engagieren wir uns seit 1983 für den biologischen Weinbau, indem wir mit europäischem Biowein handeln. 
Wenn der Umsatz im Bio-Lebensmittelbereich jedoch nur ca. 10 % des Gesamtumsatzes vom Handel mit Lebensmitteln beträgt, dann frage ich mich,wo und was die restlichen 10 % der GRÜNEN-Wähler einkaufen?
Es ist unstrittig, dass die konventionelle Landwirtschaft mit Massentierhaltung und dem Einsatz von Herbiziden, Insektiziden und Fungiziden nicht nur mitverantwortlich für Luft- und Wasserverschmutzung ist, sondern auch für das Artensterben (Flora und Fauna), also für das Verschwinden von Bienen, anderen Insekten, Vögeln, Wildtieren und Mikroorganismen im Boden.
Weintrinker wissen vermutlich nicht, dass im konventionellen Weinbau mehr Chemikalien gespritzt werden als in allen anderen landwirtschaftlichen Kulturen. In so behandelten Weinbergen blüht keine Blume mehr,  die Anzahl der Mikroorganismen im Boden ist geringer als im Wüstensand,  Vögel nisten nicht mehr in den Weinbergen und Insekten gibt es schon lange nicht mehr. Wie groß die Umweltschädigung im Weinbau insgesamt ist, lässt sich erahnen, wenn man bedenkt, dass nur rund 6 % des bei uns konsumierten Weines aus biologischer Erzeugung kommt. Da ist es zynisch, wenn man, wie mir eine Kundin erzählte, den Urlaub am liebsten zwischen totgespritzten Reben verbringt, weil man dort sicher sei vor Mücken.
Wie viel Umweltbewusstsein ist von 80 % der Nicht-GRÜN Wählenden zu erwarten, wenn nur 10 % der GRÜN-Wähler verstehen, dass sie mit ihrem Kauf- und Essverhalten die Umweltverschmutzung reduzieren und Gutes für Ihre Gesundheit tun könnten? 
Ich wundere mich auch über Kollegen, die Biowein aus Übersee über eine Strecke von bis zu 24.000 km mit dem Schiff nach Deutschland transportieren lassen. Als ob wir in Europa nicht genügend Wein in allen Farben, aus allen Rebsorten und Preislagen hätten. Oder über jene, wie den Bioweinhändler, der kürzlich eine Weinreise nach Südamerika organisiert hat. 
Oute ich mich mit diesen Fragen und Gedanken als Spießer, bin ich kleinlich, rückständig, provinziell oder naiv?
Ich freue mich auf eine Diskussion mit Ihnen.
Herzliche Grüße,
Ihr Erich Hartl