Donnerstag, 18. Februar 2010

Domaine de Marcoux



Wir führen die Bioweine der Domaine de Marcoux seit mehr als 15 Jahren, in denen bisher noch kein Flop dabei war. Das beweist echtes Können und Zuverlässigkeit, und es stellt diejenigen bloß, die behaupten, Bioweine oder Weine aus biologisch-dynamischem Anbau seien Weinen aus konventioneller Erzeugung unterlegen.

Jedenfalls dürfte die biologisch-dynamisch bewirtschaftete Domaine de Marcoux das seit vielen Jahren von Robert Parker und anderer objektiver Weinfachleute höchstbewertete Ökoweingut sein.

Zur Zeit sind bei uns folgende Bioweine der Domaine de Marcoux bei uns erhältlich:

Côtes du Rhône, rot, 2007, Domaine de Marcoux

88 von 100 Parker Punkte

Châteauneuf du Pape, weiß, 2006, Domaine de Marcoux

86 Parker Punkte

Châteauneuf du Pape, rot 2004, Domaine de Marcoux

92 Parker Punkte

Châteauneuf du Pape, rot, 2005, Domaine de Marcoux

90 – 93 Parker Punkte

Châteauneuf du Pape, rot, 2006, Domaine de Marcoux

92 Parker Punkte

16 Punkte von 20 von der Revue du Vin de France

Châteauneuf du Pape, rot, 2007, Domaine de Marcoux

92 Parker Punkte,

17,5 Punkte Revue du Vin de France,

17 Punkte von Bettane & Deseauve

Châteauneuf du Pape, Vieille Vignes, rot, 2004,
Domaine de Marcoux

95 Parker Punkte

Châteauneuf du Pape, Vieille Vignes, rot, 2006,
Domaine de Marcoux

95 Parker Punkte, 18,5 Punkte, Punkte Revue du Vin de France

Châteauneuf du Pape, Vieille Vignes, rot, 2007,
Domaine de Marcoux

96 – 98 Parker Punkte, 18 Punkte Revue du Vin de France

Erich Hartl
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Mittwoch, 17. Februar 2010

Muscadet de Sevre et Maine, Domaine de l’Ecu

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Leserbrief eines Kunden

Hallo Herr Hartl,

vielen Dank für die Lieferung – traf gestern Abend um 18:30 ein (UPS macht in Mecklenburg-Vorpommern Überstunden).

Da Kommentare auf Ihrem Blog eines Google oder Yahoo (od. ähnl.) Kontos bedürfen (was ich vermeiden will), möchte ich mich lieber auf direktem Wege äussern:

Der Granite rief begeisterte Erinnerung wach - wir haben selten einen so ausdrucksstarken und dennoch “runden” MDSM getrunken! Die Neugier veranlasste auch gleich zum Öffnen des Gneiss – Donnerwetter! Ich kenne einige “Terroirweine”, aber so etwas ist mir noch nicht untergekommen. Schier unglaubliche Dichte und Mineralität – sehr außergewöhnlich, ein fast schon “himmlischer” (aber auch “Irdischer”) Genuss! Ich kann mir gut vorstellen, dass der Granite und der Orthogneiss (den habe ich soeben auf gemacht, und die sind sich recht ähnlich) noch eher den, verzeihen Sie den Ausdruck, “gemeinen Weinliebhaber” ansprechen, aber für mich ist der Gneiss eine Offenbarung! Sie sehen schon, ich bin etwas “abseits” des Mainstream... meine Frau und ich lieben gute und außergewöhnliche Weißweine. Mit den Roten haben wir es nicht so – die wenigen Roten, die wir mögen, kosten leider ein vielfaches der Weißen und das ist dann, bei fast täglichem Genuss, nicht mehr zu verantworten.

Den Petit Chablis habe ich noch nicht probiert, aber das kann heute Abend noch geschehen – danke schon mal für die Empfehlung.

Bis jetzt also: Großes Kompliment – Weine(!), Service und auch Preise – Sie haben einen treuen Kunden gewonnen.

Gerne können Sie meinen Kommentar in Ihrem Blog veröffentlichen.

Ich werde Sie demnächst wegen einer “Weinprobe-Lieferung” kontaktieren – ich denke da zunächst an ein Paket von 12 verschiedenen Flaschen und werde mich auf Ihre Empfehlung verlassen.

Übrigens finde ich gut, dass sie Greenpeace erwähnen. Wir sind selbst im Artenschutz engagiert, allerdings mit Schwerpunkt Meeresbewohner, und da denke ich, leistet Sea Shepherd die effektivere Arbeit – aber das nur nebenbei.

Mit besten Grüßen aus MVP

Thomas Hartinger (“Exil-Bayer”)

Veröffentlich von Erich Hartl

Dienstag, 12. Januar 2010

Warum ist Wein teuer oder billig?


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Ein Grund dafür ist die Menge der geernteten Trauben pro Rebstock oder pro Hektar Anbaufläche.

Beispiel 1: Hier sehen Sie drei Fotos, die den Unterschied zwischen einem qualitäts- und einem mengen-orientiert bearbeiteten Weinberg aufzeigen.

Dies ist eine von nur zwei Tinta de Toro-Trauben an einem Rebstock im Weinberg von Nuntia Vini. Hier beträgt die durchschnittliche Erntemenge 0,8 – 1 kg je Rebstock. Eine Flasche des daraus erzeugten Weins kostet mehr als € 25,00. Zu teuer?














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Das Ergebnis ist ein wirklich naturreiner Wein, dem außer etwas Schwefel nichts hinzugefügt, aber auch nichts entnommen wird. Mit hohem Mineralstoffgehalt, viel Resveratrol, und andere Phenole, die antioxydatif und anticancerogen wirken. Mit ihrem vollem, konzentriertem Geschmack sind sie ein wahrer Genuss und gut lagerbar.

Beispiel 2: Hier sieht man einen Teil des Ertrags eines Ugni-Blanc Rebstock im Westen Frankreichs. Schätzungsweise wird der Besitzer dieses Rebstocks mehr als 20 kg ernten. Der daraus erzeugte Wein dürfte deshalb nicht mehr als 1 € kosten. Sein Preis wird aber ca. € 5,-- betragen. Ein gutes Geschäft?


Das Ergebnis ist ein dünner, unbedeutender, völlig neutraler Wein mit sehr niedrigem Gehalt an Mineralstoffen. Vermutlich wird der Zuckergehalt der Trauben so niedrig sein, dass der Most vor der Gärung aufge-zuckert werden muss. In der Weinsprache nennt man diesen Vorgang „Anreichern“, damit dieses Getränk nach der Vergärung einen ausreichend hohen Alkoholgehalt erreicht und man es als Wein bezeichnen kann. Da so viele Trauben am Rebstock kaum ihre volle Reife erreichen, besitzen Sie zu viel Säure, die dem Wein mit geeigneten Präparaten entfernt wird, oder man fügt ihm rektifiziertes Traubenmost-konzentrat hinzu, um die Säure geschmacklich zu neutralisieren.

Erich Hartl
hartl@weinpur.de
www.bioweinpur.de


Mittwoch, 16. Dezember 2009

Antibiotikum in argentinischen Weinen

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Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz hat bei mehreren argentinischen Weinen den antimykotischen Wirkstoff Natamycin gefunden.

Gleichzeitig wird, wie bei derartigen Entdeckungen üblich, darauf verwiesen, dass von Natamycin im Wein keine Gesundheitsgefahr ausgehe, die Behandlung von Wein mit diesem Antibiotikum jedoch verboten sei.

Importeure und Händler – vermutlich Supermärkte, denn es handelt sich um Billigweine – hätten nun Vorsorge getroffen und lassen die Weine in privaten Labors untersuchen.

Es wird vermutet, dass rektifiziertes Traubenmostkonzentrat mit diesem Antibiotikum behandelt wurde. Mit Traubenmostkonzentrat werden minderwertige Weine entweder vor der Vergärung angereichert, oder der fertige Wein gesüßt.

Merke, gute Weine benötigen kein Traubenmostkonzentrat, kosten aber etwas mehr.

Erich Hartl
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Montag, 2. November 2009

Coup de Coeur im FIGARO für den Jas d’Esclans rosé

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Le FIGARO berichtet wie alle französischen Tageszeitungen regelmäßig über herausragende Weine des Landes und engagierte dafür Éric Beaumard, den besten Sommelier Frankreichs, der hauptberuflich das Restaurant des berühmten Hotels GEORGE V in Paris leitet.

In der Ausgabe vom 27. Oktober 2009 stellt Éric Beaumard 13 seiner Lieblingsweine (Coup de Coeur) vor. Dazu gehört auch der Côtes de Provence rosé von der Domaine du Jas d’Esclans. Da wir die Weine der Domaine bereits seit vielen Jahren vertreiben, sind wir davon nicht überrascht, aber erfreut dass andere Fachleute unser Urteil bestätigen.

Der neue Jahrgang dieses Weins wird ab April 2010 wieder lieferbar sein.

Erich Hartl

Montag, 26. Oktober 2009

Bioweinbau und biologisch - dynamischer Weinbau

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Bioweinbau

Der Begriff „biologischer“ oder „ökologischer Weinbau“ kann mit wenigen Worten als eine Arbeitsweise erklärt werden, bei der keine Mineraldünger, chemisch-synthetische und systemische Spritzmittel (Herbizide, Fungizide, Insektizide) verwendet werden. Demzufolge kann davon ausgegangen werden, dass diese größtenteils krebserregenden, oder im Verdacht stehenden Stoffe nicht in Weinen aus biologischen/ökologischem Anbau enthalten sind und auch nicht in das Grundwasser gelangen.

Es wäre jedoch naiv, zu glauben, dass deshalb alle auf dem Markt befindlichen Bioweine von besserer Qualität seien. Dieses Ziel kann nur mit weiteren qualitätsorientierten Schritten im Weinberg und Weinkeller erreicht werden.


Biologisch - dynamischer Weinbau

Die für den Bioweinbau geltenden Einschränkungen hinsichtlich der Verwendung von Chemikalien gelten ebenso für den biologisch-dynamischen Weinbau. Aus anthroposophischer Sicht ist Landwirtschaft und somit auch ein Weingut als eine individuelle Einheit mit einem ganz eigenen Biotop mit einer möglichst großen Artenvielfalt an Tieren, Vögeln, Insekten und Pflanzen zu verstehen. Dafür sollten möglichst viele unterschiedliche Pflanzen angebaut und Hecken und Bäume an Wegrändern gepflanzt werden. Die nachhaltige Bearbeitung und die Fruchtbarkeit der Böden wird durch die Haltung unterschiedlicher Nutztiere, vor allem Wiederkäuer (Rinder aber auch (Schafe, Pferde) im Verhältnis zur bearbeiteten Fläche gefördert. Der von den Nutztieren stammende Mist soll zusammen mit anderen anfallenden organischen Stoffen verkompostiert und als Dünger verwendet werden. In Ausnahmefällen darf Mist von anderen ökologisch arbeitenden Landwirten hinzugekauft werden.

Während die Umstellungsphase vom konventionellen (mit Chemie) auf Bioweinbau 2,5 – 3 Jahre dauert, sind für den biologisch-dynamischen Weinbau 6 – 7 Jahre vorgeschrieben. Erst dann sind die zuvor verwendeten Chemikalien im Boden abgebaut und die gewünschte Bodenvitalität mit ausreichenden Mikroorganismen erreicht. Der Grund für diese lange Umstellungsphase liegt in der These des Anthroposophen Rudolf Steiner, des Begründers der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, dass Pilzkrankheiten (sie verursachen im Weinbau die größten Schäden) der Pflanze das Ergebnis eines gestörten Gleichgewichts des Bodens und der Umgebung ist. Um dieses Gleichgewicht und eine gesunde Bodenfruchtbarkeit wieder zu erlangen, werden 8 biodynamische Präparate von den Landwirten meist selbst hergestellt und angewandt. Sie sind nummeriert von 500 – 507 und bestehen aus folgenden Bestandteilen:

500 Hornmist - Kuhmist wir in ein Kuhorn gefüllt und über den Winter im Boden vergraben, im Frühjahr mit Wasser in gleichmäßiger, kreisender Bewegung verrührt (diesen Vorgang, den man aus der Homöopathie kennt, nennt man dynamisieren) und in homöopathisch kleiner Menge im Weinberg zur Verbesserung des Bodens versprüht.

501 – Hornkiesel - fein gemahlener Bergkristall wird in ein Kuhhorn gefüllt und während des Sommers im Boden vergraben. Es wird während der nächsten Vegetationsphase mit Wasser dynamisiert und zur Verbesserung der Photosyntheseaktivität auf die Reben gesprüht.

Die Präparate 502 – 507 basieren auf Kompost, dem Blüten von Schafgarbe, Kamille, Löwenzahn sowie Eichenrinde in Pulverform oder als Presssaft von Baldrianblüten zugegeben werden um die Aktivität der Kleinlebewesen im Kompost zu erhöhen.

Im biologisch-dynamischen Weinbau werden zudem alle Arbeiten im Weinberg und im Keller unter Berücksichtung der kosmischen Rhythmen und dem Stand der Gestirne durchgeführt. Hierbei findet der Mondkalender mit Aussaattagen, Fruchttagen von Maria Thun Berücksichtigung.

Gemeinsam ist dem biologischen als auch dem biologisch-dynamischen Weinbau, dass die Verwendung von Kupfer und Schwefel zur Pilzbekämpfung in geringen Mengen erlaubt sind.

Aus unserer Erfahrung führt der Weg vieler Winzer zuerst vom konventionellen Weinbau zum biologischen und dann zum biologisch-dynamischen Weinbau. Nur wenige befassen sich allerdings so intensiv mit der Lehre Rudolf Steiners, der Anthroposophie und dem biologisch-dynamischen Weinbau wie Nicolas Joly. Wenn sich so große Namen wie so große Namen wie Madame Bize-Leroy von der Domaine Leroy, Romanée-Conti, Domaine Leflaive, Château Beaucastel, Domaine Marcoux, Peter Sissek, Perez Palacios, Bertrand Sourdais zum biologisch-dynamischen Weinbau bekennen und offen kundtun, dass diese Arbeitsweise die Qualität ihrer Weine weiter steigere, dann wird man ihnen dafür wohl kaum ideologische Gründe unterstellen können. Aus den gleichen pragmatischen Gründen betreiben unsere Winzer biologisch-dynamischen Weinbau. Es sind die Weingüter Fuchs-Jacobus, Sander und Stutz in Deutschland, sowie Domaine Eugen Meyer, Domaine Zusslin, Domaine de l’Ecu, Clos de la Coulée de Serrant,
Domaine Jean-Claude Rateau, Domaine de Marcoux, Château Falfas, Chateau Vieux Pourret in Frankreich die Fattoria Cerreto Libri in Italien und der Nikolaihof in Österreich. Sie gehören dem Demeterbund oder dem Verband für biologisch-dynamischenWeinbau „Biodyn“ an.

Wer mehr über den biologisch-dynamischen Weinbau erfahren möchte, dem empfehle ich das Buch „Beseelter Wein“ von Nicolas Joly.

Erich Hartl
hartl@weinpur.de
http://www.biowein-pur.de/
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Bio-dynamische Weine vom Weingut Sander

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Ottoheinrich Sander war einer der ersten Deutschen Winzer, die schon in den 1950er Jahren den Verzicht auf Chemie im Weinberg praktizierte. Von Biowein oder Ökowein war damals noch nicht die Rede. Er wollte einfach gesunde Weine aus gesunden Böden und Reben erzeugen. 1979 hat dann sein Sohn Gerhard Sander das Weingut übernommen und es mehr als 20 Jahre erfolgreich geleitet, bevor es wiederum an dessen Sohn Stephan überging, der auf eine internationale Ausbildung in der Weinerzeugung bauen kann.

Seit einigen Jahren wird das Weingut biologisch-dynamisch bewirtschaftet – nicht etwa aus ideologischen hat man diesen Schritt getan, sondern um bessere Weine erzeugen zu können.

Heute ist das Weingut Sander Mitglied im Demeterbund, ein Zusammenschluss biologisch-dynamisch arbeitender Landwirte und in der Vereinigung „La Renaissance des Appellation“, die von Nicolas Joly gegründet wurde und mehr als 150 Winzer angehören, die größtenteils Biologisch-dynamische Weine erzeugen.

Das Weingut Sander bietet überwiegend Weine aus den klassischen deutschen Rebsorten wie Riesling, Silvaner, Weißburgunder, aber auch interessante Rotweine an.

Erich Hartl
mailto:hartl@weinpur.de
http://www.biowein-pur.de/
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