Dienstag, 2. Dezember 2008

Chianti

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CHIANTI

Chianti, der typischste Wein Italiens aus den Provinzen Florenz und Siena nimmt sowohl im Handel als auch bei Weinfreunden die zentrale Position ein.

Sie werden es riechen und schmecken, ein guter Chianti zeigt seine Persönlichkeit durch die Gegenüberstellung von Kontrasten. Seine Verschiedenartigkeit gehört zu seiner Natur. Obwohl er zwar immer größtenteils aus Sangiovese – und Cannaiolotrauben gekeltert wird, kann er doch aus 7 unterschiedlichen Anbauzonen, mit ganz unterschiedlichen Bodenarten und unterschiedlichen klimatischen Bedingungen kommen. Hinzu kommen die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Winzer im Weinberg und Keller, die es fast unmöglich machen, die Herkunft eines Chianti an seinem Geschmack zu erkennen.

Gemeinsam ist dem Chianti jedoch sein Zauber der rustikalen Eleganz. Darunter verstehe ich etwas Robustes, Ländliches, Unkompliziertes, etwas was an die Natur der Chianti-Landschaft erinnert – an Erika, Iris, Veilchen, Ginster, Pinien, Steineichen, feuchte Herbstwälder mit ihren Pilzen. Manchen Winzern gelingt es, durch Selektion besonders guter Trauben und gewissenhafter Kellerarbeit und ausgefeilter Reifeprozesse die beliebten Geschmacks-und Bouquetnuancen hinzuzufügen, die das Attribut „Eleganz“ in der Weinbeschreibung rechtfertigen.

Erich Hartl
www.biowein-pur.de
hartl@weinpur.de
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Freitag, 28. November 2008

Maroni

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Meloni Vini auf Sardinien ist nicht nur Europas größtes Bioweingut, sondern auch eines der besten, wie die Bewertung durch Luca Maroni, der einige Weine testete und mit dem international üblichen 100 Punkte-Sytem bewertete. Luca Maroni ist Italiens bekanntester und verlässlichster Weintester und Weinkritiker.

Die Qualität und Zuverlässigkeit eines Weinguts kann nicht aufgrund eines einzigen guten Weins im Sortiment, sondern nur an der überdurchschnittlichen guten Bewertung aller Weine eines Erzeugers abgelesen werden. Wie an folgender Bewertung ersichtlich wird, schneidet Meloni Vini hier bestens ab.

84 Punkte für den Cannonau di Sardegna DOC, “Terreforu”, 2005
90 Punkte für den Kósti, Isola dei Nuraghi IGT, 2006
88 Punkte für den Cannonau di Sardegna DOC, “Le Sabbie” 2005
86 Punkte für den Rosé Rosa, Isola die Nuraghi IGT,
85 Punkte für den Kre’u, Monica di Sardegna Superiore, DOC, 2004
83 Punkte für den Cannonau di Sardegna DOC, Le Chiaie, 2004
79 Punkte für den Vermentino di Sardegna DOC, Le Sabbie, 2007
78 Punkte für den Vermentino di Sardegna DOC, Salike, 2007

Alle diese Weine liegen preislich zwischen € 20,00 und € 20,00 und sind erhältlich bei

Erich Hartl
hartl@weinpur.de
http://www.biowein-pur.de/
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Dienstag, 28. Oktober 2008

Bio-Champagner

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Der eine oder andere Discounter mag ja den champagnertrinkenden Kunden gegenüber eine soziale Verpflichtung zum Ausdruck bringen, indem sie ihre Champagner für 15 – 16 Euro anbieten.

Ist Ihnen aber schon aufgefallen, dass Biochampagner aus der südlichen Champagne billiger als alle gängigen Markenchampagner angeboten werden? Wie kann man das aufgeklärten und informierten Biowein – Champagnerkäufern erklären?

Da kann man nur Vermutungen anstellen. Sind es die weniger wertvollen Weinbergslagen der südlichen Champagne mit ihren dunkleren und weniger kalkhaltigen Böden? Werden vielleicht die erlaubten Erntemengen je Hektar Anbaufläche überschritten, oder gar der Pressdruck erhöht um die Ausbeute zu steigern? Warum macht sich der immer wieder propagierte höhere manuelle und maschinelle Arbeitsaufwand der biologisch arbeitenden Winzer bei manchem Biochampagner finanziell nicht bemerkbar? Ist etwa die Qualität so schwach, dass der Absatz nur über einen billigen Preis erzielbar ist?

Na ja, Sie wissen ja, nicht überall wo Bio draufsteht, muss gute Bioqualität drin sein.

Jedenfalls ist Misstrauen angebracht, wenn Bioweine zu verdächtig niedrigen Preisen – oft weniger als € 2,50/Flasche und Biochampagner für weniger als der billigste Marken-champagner angeboten wird. Gute Markenchampagner kosten nämlich überall mehr als € 35,00.

Erich Hartl
hartl@lweinpur.de
www.biowein-pur.de
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Samstag, 25. Oktober 2008

Chateau Romanin

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Das Chateau Romanin wurde an einem als heilig geltendem Ort errichtet, von dem ein gewisser, unerklärlicher Reiz ausgeht. Die VIA AURELIA führte in ganz in der Nähe am heutigen Weingut vorbei, und bildete die nördliche Grenze von Romanin, das damals auch als militärisches Fort diente. Im 12. Jahrhundert entstand etwas oberhalb des heutigen Chateau Romanin eine Burg (die Ruine sind noch sichtbar) die sich als als „Cour d’Amour“, also als gesellschaftlicher Treffpunkt nobler Damen und Herren, von Dichtern, Künstlern, Musikanten und Sänger (Troubadours) europaweit einen Namen machte und als Romanin bekannt war.

Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch folgendes Gedicht, das ich mit meinen bescheiden Französischkenntnissen versucht habe zu übersetzen:

Jean der (provenzalische Minne-)Sänger

Jean ging eines Morgens auf Reise
Zum Schloss der Liebe
Dem Schloss Romanin

An seine Liebschaft träumend sang er dabei aus Leibeskräften
mit leichtem Schritte ging er lebhaft daher

Wehe den Straßenräubern, den Strolchen, welche bewehrt
unseren armen Jean seiner ganzen Habe beraubten

Der Sänger, des Todes gewiss, flehte um Gnade
um mit heller Stimme ein Loblied auf die Räuber zu singen

Die Strolche, außer Fassung, nahmen
unseren tapferen Jean bei der Hand,
gaben ihm sein Geld zurück und begleiteten ihn
zum Schloss der Liebe
dem Schloss Romanin

Dieses Gedicht (auf Französisch) befindet sich auf dem Rückenetikett des Vin de Pays des Alpilles des Chateau Romanin.

Erich Hartl

hartl@weinpur.de
http://www.biowein-pur.de/

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Chateau Romanin – Les Baux de Provence

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Das Chateau Romanin wurde 1988 von Jean-André Charial, dem Inhaber und Spitzenkochs des berühmten 2 Sterne Restaurants „Oustau de Beaumanière“ bei Les Baux de Provence gegründet. Würde nicht ein Schild an der D 99 Straße außerhalb von Saint Remy de Provence auf das Chateau de Romanin hinweisen, könnte man es von der Straße aus nicht sehen, denn es wurde komplett in die Felsen der Alpilles hineingebaut. So wurde das Landschaftbild in keiner Weise beeinträchtigt und die Weine können ohne Energieaufwand bei natürlichen kühlen Temperaturen in den Felsenkellern reifen und lagern.

Als Spitzenkoch kannte Jean-André Charial natürlich die negativen Auswirkungen der „chemischen Landwirtschaft“ auf die Qualität der Lebensmittel und Weine, ebenso aber auch auf die Umwelt. Er entschied sich deshalb, das Chateau Romanin von Anfang an biologisch-dynamisch zu bewirtschaften. Nach seinem Tod wurde es an Anne-Marie et Jean-Louis Charmolue, ehemals Besitzer von Château Montrose, 2. Grand Cru Classé in Saint-Estèphe verkauft, die seine Arbeit in gleicher Weise fortführen.

Erich Hartl

hartl@weinpur.de
www.biowein-pur.de
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Montag, 8. September 2008

Côteaux d’Aix en Provence 2004, Concours des Grands Vins de France in Macon Silbermedaille


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Der Biowein Côteaux d’Aix en Provence des Jahrgangs 2004 konnte beim Concours des Grands Vins de France in Macon eine Silbermedaille gewinnen. Damit wird die qualitätsorientierte Arbeit des Winzers Monsieur Terrat belohnt.


Erich Hartl
hartl@weinpur.de
http://www.biowein-pur.de/
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Domaine Des Béates: Unsere besondere Empfehlung – Bioweine aus der Provence

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2 Fl. 0280 Côteaux d’Aix en Provence, « Les Bèatines » weiß, 2007 à € 9,95
Weißwein mit goldenen Reflexen, intensiver fruchtiger Duft mit mineralischen Noten, ausgeglichen, frisch und lebhaft. Servieren Sie ihn bei 10 ° C zu Fisch, hellem Fleisch oder jungem Hartkäse.’

2 Fl. 0281 Côteaux d’Aix en Provence AOC, « Les Bèatines » rosé, 2007 à € 9,95
Helles Rosa, dominierendes klares Fruchtbouquet mit einer schönen Note von Walderdbeerkonfitüre. Im Mund ausgeglichen mit Volumen und leicht würzigem Abgang.

2 Fl. 0282 Côteaux d’Aix en Provence AOC, « Les Bèatines » rot, 2004 à € 9,95
Biorotwein in schöner roter Robe mit violetten Tönen, subtilen Noten von Gewürzen, verführerisch im Mund mit Geschmacksnoten von roten Beeren und angenehm weichem Tannin. Er passt zu gut gewürzten Speisen wie sie in der Provence serviert werden.

Das Probierpaket mit 6 Flaschen gibt es mit 5 % Rabatt Art. 232 zu € 56,70 statt 59,70
Alle Weine können auch separat bestellt werden!

0284 Côteaux d’Aix en Provence rot, Beates 2003 € 15,50
tiefe dunkelrote Farbe, Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Brombeeren, egrilltem roten Paprika, die sich im Mund wiederholen. Erfreulich offen und zugänglich aber kraftvoll.

0285 Côteaux d’Aix en Provence, rot, Terra d’Or, 2003 € 34,50
Die handgelesenen, vollreifen Trauben werden ohne Stiele während einer Zeit von 5 Wochen bei
einer kontanten Temperatur von 35 ° C vergoren. Die Reifung in Barriques (1/3 neu) dauert 18 Monate. Konzentrierte Frucht, intensive Aromen, reichhaltiger Körper.

Ab 12 Flaschen je Sorte € 0,30 Rabatt!


Domaine Des Béates: Unsere besondere Empfehlung – Bioweine aus der Provence

Die Domaine wurde von den Ordensschwestern les Béates im 17. Jahrhundert gegründet. Sie ließen sich in den entlegensten Dörfern der Provence nieder, um vor allem den Kindern lesen und schreiben beizubringen. Trotz aller Besitzerwechsel hat die Domaine ihren Namen über die Jahrhunderte behalten. Bernard Terrat, der heutige Besitzer, war Präsident eines Industrieunternehmens, bis er sich regelrecht von der Lage und den exzellenten Voraussetzungen für den Weinbau auf der Domaine Les Béates zu dessen Kauf verführen ließ. 1996 schloss er sich mit der so berühmten Weinbaufamilie Chapoutier zusammen, die dort den biologisch-dynamischen Weinbau einführte und einen neuen Weinkeller baute. Im Jahr 2000 konnte die Weinbaufläche durch den Kauf von 28 Hektar Weinbergen verdoppelt werden. 2002 folgte ein weiterer Schritt in dem die Anteile der Familie Chapoutier an Pierre-Francois Terrat (den Sohn) übergingen, der in das Unternehmen eintrat, mit dem Ziel, die Domaine Les Béates zu einem der besten Weingüter der Region zu machen.

Die vorhandenen Weinbergsböden aus weichem Kalksandstein, Sand, und Sandstein, lehm-, und kalkhaltigen Böden auf mergel-haltigem Untergrund, sowie auf mit großen Kieselsteinen be-deckten Böden in den unterschiedlichen Lagen und die vorteil-haften klimatischen Bedingungen ermöglichen die Erzeugung bester Weine. Mineralische Weißweine, fruchtige Roséweine und kraftvolle, lagerfähige Rotweine. Dazu Rebstöcke die teilweise älter als 50 Jahre alt sind und ein reduzierter Ertrag, drücken die ganze Typizität und Persönlichkeit aus, die dieser Region eigen ist.




Erich Hartl
hartl@weinpur.de
http://www.biowein-pur.de/
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