Mittwoch, 31. Dezember 2008

Château La Canorgue – seit 15 Jahren beständig an der Spitze

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Seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit mit dem Chateau La Canorgue vor fast 20 Jahren schätzen wir die zuverlässig gute Qualität der Weine. Die Güte eines Weinguts und Winzers zeigt sich nicht mit einem einzigen guten Wein aus einem Superjahrgang, sondern in beständig guten Weinen in ununterbrochener Jahrgangsfolge, wie dies bei Chateau La Canorgue der Fall ist.

Medaillen und Auszeichnungen der letzten Jahre

1993
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours General Agriculture de Paris
Wahl zum Winzer des Jahres durch Gault-Millau
1994
Silbermedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours General Agriculture de Paris
1995
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours des Vins de France in Macon
1996
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours General Agriculture de Paris
Bester Rosé Frankreichs, ausgewählt durch L’Officiel des Grands Vins
1997
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot bei der Weinmesse in Orange
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concour National des Vins issus de l’Agriculture biologique
Silbermedaille für den Côtes du Luberon rosé auf der Weinmesse in Orange
Bronzemedaille für den Viognier beim Concour National des Vins issus de l’Agriculture biologique
1998
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours des Vins de France in Macon
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot bei der Weinmesse in Orange
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rosé beim Concour National des Vins issus de l’Agriculture biologique
1999
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours General Agriculture de Paris
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concour National des Vins issus de l’Agriculture biologique
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot bei der Weinmesse in Avignon
Bronzemedaille für den Chardonnay beim Concour National des Vins issus de l’Agriculture biologique
2000
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours General Agriculture de Paris
2001
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours General Agriculture de Paris
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concour National des Vins issus de l’Agriculture biologique
Silbermedaille beim Concours des Vins de France in Macon
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rosé beim Concour National des Vins issus de l’Agriculture biologique
2002
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours General Agriculture de Paris
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rosé beim Concours General Agriculture de Paris
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rosé bei der Weinmesse in Orange
2003
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concours General Agriculture de Paris
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rosé bei der Weinmesse in Orange
2004
Goldmedaille für den Côtes du Luberon rot beim Concour National des Vins issus de l’Agriculture biologique
2005
Goldmedaille für den Vin de Pays rot beim Concours General Agriculture de Paris
Goldmedaille für den Chardonnay auf der Biofach in Nürnberg
2006
Silbermedaille für den Côtes du Luberon weiß beim Concours General Agriculture de Paris
2007
Silbermeidaille für den Côtes du Luberon rosé beim Concour General Agricole de Paris
Coup de Coeur im Guide Hachette für den Viognier

Erich Hartl
hartl@weinpir.de
http://www.biowein-pur.de/
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Mittwoch, 17. Dezember 2008

Kósti

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Kósti, rot, 2006, Meloni Vini, Sardegna,
Weinbeschreibung von Luca Maroni, 90 Punkte

Il miglior Vino
Sensationi: gran vino e morbido, e denso, e potente e dolce, con la sua prugna fusa alla mentosissima spezia sua. Ma poi c'e la natura, con la sua vivida violaceità, integra in aroma sì come pura. Una composta, una crema disidratate e perciò polposamente cremosa di suadenza palatale balsamica avvertitamente meravigliosa. Una souplessa che è definizione, netteza, armoniosa altenanza di tannino, acicita e morbida polpa di mora. Un vino frutto di eccellente enologia e di viticoltora estremamente rigorosa.
Luca Maroni.


Meine Übersetzung ins Deutsche:

Der beste Wein
Gesamteindruck: Ein großer Wein, weich, dick, kräftig, mit leichter Süße, kraftvoll im Geschmack und im Abgang ist noch der Schmelz von Pflaumen wahrnehmbar. Es ist pure Natur, mit seiner glänzenden lila Farbe und dem reinen Aroma. Er scheint aus einer dehydrierten Creme zu bestehen, die mit ihren balsamischen Noten bis zum Schluss am Gaumen zu spüren ist. Als Apex des Geschmacks kommt ein harmonischer Hauch von Tannin, eine leichte Säure und am Ende ein weiches Konzentrat von Brombeeren hinzu.

Es ist ein exzellenter Wein, der unter strengen ökologischen und oenologischen Kriterien erzeugt wurde.

Erich Hartl
hartl@weinpur.de
http://www.biowein-pur.de/
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Dienstag, 2. Dezember 2008

Chianti

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CHIANTI

Chianti, der typischste Wein Italiens aus den Provinzen Florenz und Siena nimmt sowohl im Handel als auch bei Weinfreunden die zentrale Position ein.

Sie werden es riechen und schmecken, ein guter Chianti zeigt seine Persönlichkeit durch die Gegenüberstellung von Kontrasten. Seine Verschiedenartigkeit gehört zu seiner Natur. Obwohl er zwar immer größtenteils aus Sangiovese – und Cannaiolotrauben gekeltert wird, kann er doch aus 7 unterschiedlichen Anbauzonen, mit ganz unterschiedlichen Bodenarten und unterschiedlichen klimatischen Bedingungen kommen. Hinzu kommen die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Winzer im Weinberg und Keller, die es fast unmöglich machen, die Herkunft eines Chianti an seinem Geschmack zu erkennen.

Gemeinsam ist dem Chianti jedoch sein Zauber der rustikalen Eleganz. Darunter verstehe ich etwas Robustes, Ländliches, Unkompliziertes, etwas was an die Natur der Chianti-Landschaft erinnert – an Erika, Iris, Veilchen, Ginster, Pinien, Steineichen, feuchte Herbstwälder mit ihren Pilzen. Manchen Winzern gelingt es, durch Selektion besonders guter Trauben und gewissenhafter Kellerarbeit und ausgefeilter Reifeprozesse die beliebten Geschmacks-und Bouquetnuancen hinzuzufügen, die das Attribut „Eleganz“ in der Weinbeschreibung rechtfertigen.

Erich Hartl
www.biowein-pur.de
hartl@weinpur.de
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Freitag, 28. November 2008

Maroni

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Meloni Vini auf Sardinien ist nicht nur Europas größtes Bioweingut, sondern auch eines der besten, wie die Bewertung durch Luca Maroni, der einige Weine testete und mit dem international üblichen 100 Punkte-Sytem bewertete. Luca Maroni ist Italiens bekanntester und verlässlichster Weintester und Weinkritiker.

Die Qualität und Zuverlässigkeit eines Weinguts kann nicht aufgrund eines einzigen guten Weins im Sortiment, sondern nur an der überdurchschnittlichen guten Bewertung aller Weine eines Erzeugers abgelesen werden. Wie an folgender Bewertung ersichtlich wird, schneidet Meloni Vini hier bestens ab.

84 Punkte für den Cannonau di Sardegna DOC, “Terreforu”, 2005
90 Punkte für den Kósti, Isola dei Nuraghi IGT, 2006
88 Punkte für den Cannonau di Sardegna DOC, “Le Sabbie” 2005
86 Punkte für den Rosé Rosa, Isola die Nuraghi IGT,
85 Punkte für den Kre’u, Monica di Sardegna Superiore, DOC, 2004
83 Punkte für den Cannonau di Sardegna DOC, Le Chiaie, 2004
79 Punkte für den Vermentino di Sardegna DOC, Le Sabbie, 2007
78 Punkte für den Vermentino di Sardegna DOC, Salike, 2007

Alle diese Weine liegen preislich zwischen € 20,00 und € 20,00 und sind erhältlich bei

Erich Hartl
hartl@weinpur.de
http://www.biowein-pur.de/
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Dienstag, 28. Oktober 2008

Bio-Champagner

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Der eine oder andere Discounter mag ja den champagnertrinkenden Kunden gegenüber eine soziale Verpflichtung zum Ausdruck bringen, indem sie ihre Champagner für 15 – 16 Euro anbieten.

Ist Ihnen aber schon aufgefallen, dass Biochampagner aus der südlichen Champagne billiger als alle gängigen Markenchampagner angeboten werden? Wie kann man das aufgeklärten und informierten Biowein – Champagnerkäufern erklären?

Da kann man nur Vermutungen anstellen. Sind es die weniger wertvollen Weinbergslagen der südlichen Champagne mit ihren dunkleren und weniger kalkhaltigen Böden? Werden vielleicht die erlaubten Erntemengen je Hektar Anbaufläche überschritten, oder gar der Pressdruck erhöht um die Ausbeute zu steigern? Warum macht sich der immer wieder propagierte höhere manuelle und maschinelle Arbeitsaufwand der biologisch arbeitenden Winzer bei manchem Biochampagner finanziell nicht bemerkbar? Ist etwa die Qualität so schwach, dass der Absatz nur über einen billigen Preis erzielbar ist?

Na ja, Sie wissen ja, nicht überall wo Bio draufsteht, muss gute Bioqualität drin sein.

Jedenfalls ist Misstrauen angebracht, wenn Bioweine zu verdächtig niedrigen Preisen – oft weniger als € 2,50/Flasche und Biochampagner für weniger als der billigste Marken-champagner angeboten wird. Gute Markenchampagner kosten nämlich überall mehr als € 35,00.

Erich Hartl
hartl@lweinpur.de
www.biowein-pur.de
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Samstag, 25. Oktober 2008

Chateau Romanin

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Das Chateau Romanin wurde an einem als heilig geltendem Ort errichtet, von dem ein gewisser, unerklärlicher Reiz ausgeht. Die VIA AURELIA führte in ganz in der Nähe am heutigen Weingut vorbei, und bildete die nördliche Grenze von Romanin, das damals auch als militärisches Fort diente. Im 12. Jahrhundert entstand etwas oberhalb des heutigen Chateau Romanin eine Burg (die Ruine sind noch sichtbar) die sich als als „Cour d’Amour“, also als gesellschaftlicher Treffpunkt nobler Damen und Herren, von Dichtern, Künstlern, Musikanten und Sänger (Troubadours) europaweit einen Namen machte und als Romanin bekannt war.

Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch folgendes Gedicht, das ich mit meinen bescheiden Französischkenntnissen versucht habe zu übersetzen:

Jean der (provenzalische Minne-)Sänger

Jean ging eines Morgens auf Reise
Zum Schloss der Liebe
Dem Schloss Romanin

An seine Liebschaft träumend sang er dabei aus Leibeskräften
mit leichtem Schritte ging er lebhaft daher

Wehe den Straßenräubern, den Strolchen, welche bewehrt
unseren armen Jean seiner ganzen Habe beraubten

Der Sänger, des Todes gewiss, flehte um Gnade
um mit heller Stimme ein Loblied auf die Räuber zu singen

Die Strolche, außer Fassung, nahmen
unseren tapferen Jean bei der Hand,
gaben ihm sein Geld zurück und begleiteten ihn
zum Schloss der Liebe
dem Schloss Romanin

Dieses Gedicht (auf Französisch) befindet sich auf dem Rückenetikett des Vin de Pays des Alpilles des Chateau Romanin.

Erich Hartl

hartl@weinpur.de
http://www.biowein-pur.de/

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Chateau Romanin – Les Baux de Provence

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Das Chateau Romanin wurde 1988 von Jean-André Charial, dem Inhaber und Spitzenkochs des berühmten 2 Sterne Restaurants „Oustau de Beaumanière“ bei Les Baux de Provence gegründet. Würde nicht ein Schild an der D 99 Straße außerhalb von Saint Remy de Provence auf das Chateau de Romanin hinweisen, könnte man es von der Straße aus nicht sehen, denn es wurde komplett in die Felsen der Alpilles hineingebaut. So wurde das Landschaftbild in keiner Weise beeinträchtigt und die Weine können ohne Energieaufwand bei natürlichen kühlen Temperaturen in den Felsenkellern reifen und lagern.

Als Spitzenkoch kannte Jean-André Charial natürlich die negativen Auswirkungen der „chemischen Landwirtschaft“ auf die Qualität der Lebensmittel und Weine, ebenso aber auch auf die Umwelt. Er entschied sich deshalb, das Chateau Romanin von Anfang an biologisch-dynamisch zu bewirtschaften. Nach seinem Tod wurde es an Anne-Marie et Jean-Louis Charmolue, ehemals Besitzer von Château Montrose, 2. Grand Cru Classé in Saint-Estèphe verkauft, die seine Arbeit in gleicher Weise fortführen.

Erich Hartl

hartl@weinpur.de
www.biowein-pur.de
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