Mittwoch, 22. Juli 2009

MONICA DI SARDEGNA SUPERIORE „KREU“

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Wir wissen seit vielen Jahren, dass Meloni Vini aus Sardinien hervorragende Weine produziert, denn sonst hätten wir sie nicht in unserem Sortiment.

Wenn diese Weine dann von neutralen Fachleuten ausgezeichnet werden, freuen wir uns sehr darüber, denn sie bestätigen im Nachhinein die Richtigkeit unserer Qualitätsanforderungen und unser Urteilsvermögen.

Am 19. Februar 2009 erhielt der MONICA DI SARDEGNA SUPERIORE „KREU“ anlässlich der GALA ITALIA in New York eine Goldmedaille.

Erich Hartl

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Dienstag, 21. Juli 2009

Kòsti Silber - Silbermedaille beim Concours Mondiales in Brüssel

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Der Medaillensegen für die Weine von Meloni Vini aus Sardinien setzt sich fort. Nach einer Silbermedaille beim Weinwettbewerb MUNDUS VINI konnte der Wein KOSTI (Jahrgang 2006), eine Cuvée aus Cannonau, Monica di Sardegna, Bovali nun auch eine Silbermedaille beim Concours Mondiales in Brüssel gewinnen.

Wenn Weine aus unserem Sortiment von neutralen Fachleuten ausgezeichnet werden, freuen wir uns sehr darüber, denn sie bestätigen im Nachhinein die Richtigkeit unserer Qualitätsanforderungen und unser Urteilsvermögen.

Erich Hartl

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Dienstag, 30. Juni 2009

Go West


Go west – where the skies are blue (aus einem Song der Pet Shop Boys)

Go west - where the wines are true (das trifft natürlich auf unsere Weine zu)

Eine virtuelle Weinreise westwärts führt uns über das nördliche Burgund (Chablis), von dort an die Loire, zuerst nach Sancerre, weiter nach Tours, Angers und schließlich bis nach Nantes. Wir besuchen Philippe Goulley, den ersten Biowinzer in Chablis, das erste Bioweingut „Vignoble Dauny“ in der Appellation Sancerre, das Weingut „Clos Roche Blanche“ in der Appellation Touraine, das berühmte Château de la Roche aux Moines von Nicolas Joly (Coulé de Serrant & Savennieres) und am Ende der Reise kommen wir zu Guy Bossard, den ersten Biowinzer in der Weinbauregion Muscadet, die fast bis an den Atlantik heranreicht.

Die Weißweine aus den Appellationen Chablis, Sancerre, Touraine, Savennieres und Muscadet sind Klassiker des französischen Weinbaus. Sie sollten in keinem gut sortierten Weinkeller fehlen, denn sie sind alle hervorragende Speisebegleiter. Bei richtiger Auswahl, serviert man sie als Aperitif, zu Vorspeisen, Meeresfrüchten, Fischgerichten und sogar zu einem mehrgängigen Menu. Sie werden größtenteils aus unterschiedlichen Rebsorten gekeltert, die auf unterschiedlichen Bodenarten und klimatischen Verhältnissen wachsen. Sie unterscheiden sich auch in Ihrer Art deutlich voneinander und besitzen doch einige Gemeinsamkeiten.

Eine davon ist, dass wir die Weine aus diesen Regionen für eine begrenzte Zeit, längstens so lange der Vorrat reicht, wesentlich günstiger als sonst anbieten. Überzeugen Sie sich und sehen Sie nach unter Bioweine Loire oder Bioweine Burgund

Wenn Sie einen Einkaufsgutschein im Wert von € 200,00 gewinnen möchten, beantworten Sie bitte folgende Fragen:

Fragebogen (bitte kopieren und per e-mail an hartl@weinpur.de senden)

1, aus welcher Rebsorte wird Chablis erzeugt:…………………………………………………………………….

2, welche Bodenart ist typisch für das Weinbaugebiet Chablis:…………………………………………………………………………………………………………………………………

3, Welche der besuchten Winzer betreiben biologisch-dynamischen Weinbau?……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

4, Befindet sich das Weinbaugebiet Sancerre westlich oder östlich von Tours?………………………………………………………………………………………………………………………

5, Welche Gemeinsamkeit besitzen alle genannten Weinbaugebiete in geografischer Hinsicht, ausser dass sie alle in Frankreich liegen? (Mehrfachnennungen sind möglich, jedoch nur eine Antwort ist richtig)………………………………………………………………………………………………………………….

Der/die Gewinner/in wird unter den richtig beantworteten Fragenbogen ausgelost.

Einsendeschluss ist der 24. Juli 2009. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Erich Hartl

hartl@weinpur.de

www.biowein-pur.de


Donnerstag, 25. Juni 2009

Château La Canorgue

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Weine von hoher Qualität – Weine mit Seele


Der Hinweis « Wein aus ökologisch erzeugten Trauben » ist für sich gesehen noch keine Garantie für eine besondere Qualität. Das wusste auch Martine und Jean-Pierre Margan, als sie vor fast 30 Jahren den Entschluss fassten, das damals von Martine’s Eltern 20 Jahre lang nicht mehr bewirtschaftete Weingut trotz einge-schränkter finanzieller Möglichkeiten zu neuem Leben zu erwecken. Dabei war Weinbau damals in dieser Region keine besonders einträgliche Tätigkeit, denn die Weine des Luberon hatten keinen guten Ruf und ökologischer Weinbau wurde damals nur von wenigen Winzern praktiziert. Es bedurfte also ganz besonderer Anstrengungen, um das Vorhaben zum Erfolg zu führen. Doch Jean-Pierre als Oenologe konnte
sich auf seine positive Beurteilung der Weinbergsböden, die vorher nicht mit Chemikalien belastet waren, verlassen. Sie boten ebenso wie ihre Lage hervorragende Voraussetzungen für den ökologischen Weinbau.

Nach einem romantischen Anfang - Martine und Jean-Pierre lernten sich bei einer Bergwanderung kennen, die von Jean-Pierre geführt wurde. Danach wurde geplant, gerechnet und hart gearbeitet. Anfangs verkaufte Jean-Pierre vormittags Versicherungen, Martine arbeitete als Krankenschwester, die Nachmittage wurden bis in den späten Abend hinein dem Weingut gewidmet.

Von ursprünglich 30 Hektar Weinbaufläche, fast alle auf niedrigen Reb-terrassen, man nennt sie „restanques“ waren nur noch 2 Hektar mit Rebenbepflanzt. Sie sind umgeben von Büschen und überragt von Pinien, die den Reben nicht nur Schutz vor dem kalten Mistral bieten, sondern auch Vögeln und Insekten einen Lebensraum bieten und die dafür sorgen, dass Schädlinge nicht überhandnehmen. Als wir das Château La Canorgue Mitte 1980 erstmals besuchten, beeindruckte uns zunächst ein mächtiges schmiedeeisernes Tor, das uns die Einfahrt in den Hof des alten Herrenhauses verwehrte, das auf den Fundamenten einer römischen Villa steht. Schattenspendende gewaltige Platanen im Hof wurzeln seit 400 Jahren im Boden in der Nähe eines Bassins, das von einer Quelle gespeist wird, die vor 2000 Jahren von den Römern eingefasst und unteririsch hierher geleitet wurde. Den Blick auf die wie ein Amphitheater angelegten, den Hang in Richtung Bonnieux hinaufstrebenden Weinterrassen von der Südseite des Hauses aus durften wir während eines unvergesslichen provençalischen Abendessens einige Jahre später genießen.

Heute, also 20 Jahre später, strahlt das Château La Canorgue immer noch die unverfälschte Patina vergangener Tage aus. Wer das Anwesen jedoch von früher kennt, bemerkt enorme Veränderungen. Der eher provisorische Wein-keller wurde in einem umgebauten Nebengebäude untergebracht und modernisiert, Verkaufsräume, das Büro und das Flaschenlager befinden sich jetzt in einem ebenfalls umgebauten und renoviertem Nebengebäude. In einem weiteren zum Château gehörendem Haus wohnt jetzt Nathalie Margan, die zunehmend in die Leitung des Betriebs integriert, und ihn künftig führen wird. Martine und Jean-Pierre wohnen nur noch im Sommer auf dem Château, den Winter über bevorzugen Sie eine heizbare Wohnung in der Nähe, denn auch in der Provence kann es im Winter empfindlich kalt sein.

Die Rebparzellen stehen heute auf einer Fläche von ca. 30 Hektar. Sie werden nach biologischen und so weit wie möglich nach biologisch-dynamischer Methode bearbeitet und vorbildlich gepflegt. Dazu gehört selbstverständlich der Verzicht auf künstliche Dünger und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel.

Besonderes Augenmerk gilt der Fürsorge des Weinbergbodens. Dieser ist locker, gut durchlüftet, mit Wurzeln durchzogen und nimmt deshalb Feuchtigkeit gut auf. Wenn man ihn in die Hand nimmt und daran riecht, nimmt man den angenehm würzigen Geruch von frischen Pilzen wahr.




Das Wappen des Chateau Jean-Pierre Margan Nathalie Margan und Uschi Hartl



Zur Düngung wird verkompostierter Pferde-und Schafsmist ausgebracht, vor Wintereinbruch wird die Erde zwischen den Rebzeilen an den Rebstöcken angehäuft und im Frühjahr wieder eingeebnet. Dann dürfen auch Gras, Kräuter und Leguminosen wachsen, die dann im Sommer gemulcht werden. Dies, in Verbindung mit einem ertragsbegrenzenden Rebschnitt, – die Erntemenge pro Hektar beträgt nur 30 – 35 hl/Hektar - einer im Sommer sorgfältigen, manuell durchgeführten „Laubarbeit“, wobei auch weniger gut entwickelte Trauben entfernt werden, eine manuelle Weinlese zum richtigen Zeitpunkt, sowie eine gekonnte Weinbereitung sind die Garantie für eine seit Jahrzehnten beständige hohe Weinqualität.



der Brunnen der Römer mit einer konstanten Wassertemperatur von 11° Rebgarten unterhalb des Haupthauses alle Weine













Im Hintergrund das Gebäude mit Flaschenlager des Château La Canorgue












Erich Hartl

Freitag, 24. April 2009

Weinreise Loire

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Zwei Wochen früher als sonst begann unsere Rückfahrt auf der wir von Nantes kommend, unsere Winzer entlang der Loire und der Cher (ein Nebenfluss der Loire) besuchten.

Durch das Gebiet des Muscadets fahrend fiel uns auf, dass die Böden der konventionell bewirtschaften Weinbauflächen nicht wie gewohnt „nackt“ waren, sondern mit einem rot-braunen Pflanzenbewuchs bedeckt waren. Die Erklärung dafür erhielten wir von Guy Bossard, einem Demeterwinzer: Der stark gestiegene Preis für Herbizide veranlasst die konventionell arbeitenden Winzer, Herbizide 3 – 4 Wochen später als bisher üblich zu spritzen. Damit wird das erste Wachstum von Gras und „Unkraut“ nicht verhindert, sondern erst vernichtet wenn es bereit 10 – 20 cm hoch ist. Während es abstirbt, verfärbt es sich rotbraun. Insgesamt versuchen diese Winzer die Anzahl der Herbizidspritzungen/Jahr aus Kostengründen zu reduzieren. Insgesamt empfinden wir den Zustand der Weinbauflächen eine Schande für die gesamte Weinbauregion Muscadet in der es nur zwei Biowinzer gibt.

Wie die Umwelt geschont und Bioweinbau funktionieren kann, hörten wir bei Guy Bossard, der unsere Ankunft telefonisch bei Viginie Joly (Clos de la Coulée de Serrant) ankündigte. Er wusste, dass sie junge Reben entlang einer Steinmauer gepflanzt hatte und gab ihr den Rat, dass die in der Mauer versteckten Schnecken bei Regen hervorkämen und man sie einsammeln sollte, bevor sie die Triebe der jungen Reben fressen würden. 

Klagen über existenzbedrohende niedrige Ernten 2007 (Regen ohne Unterlass und Peronospora) und 2008 (starker Frost der am 7. April die jungen Triebe erfrieren ließ) hörten wir bei allen Winzern. Ein schlechtes Jahr könnten Sie finanziell verkraften, aber 2 Jahre seien zu viel und alle hoffen auf ein gutes Jahr 2009. 

Eigentlich hatten wir beabsichtigt, ein „neues“ Weingut in der Appellation Vovray zu besuchen, aber es war uns nicht so wichtig, um im Dauerregen ohne Gummistiefel durch die Weinberge zu gehen.

Catherine Roussel und Didier Barouillet auf Clos Roche Blanche haben bereits die Hälfte (9 Hektar) Ihrer Rebflächen verpachtet und planen in den nächsten Jahren in Rente zu gehen. Vorausgesetzt, sie finden einen Nachfolger.  Diese Sorgen hat die Familie Dauny (Sancerre) nicht, denn dort übernimmt der älteste Sohn peu à peu die Verantwortung für das Weingut.

Das Fazit dieser Reise: Es ist ein gutes Gefühl, mit qualitätsorientierten und umweltbewussten Winzern zu arbeiten, die uns hochwertige, reine und charakterstarke Bioweine liefern. Bioweine, die wir selbst gerne trinken und unseren Kunden mit gutem Gewissen anbieten.

Erich Hartl 
hartl@weinpur.de 
http://www.biowein-pur.de/

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Auswirkungen von Oidium und Peronospora im konventionellen und im Bioweinbau

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Mehltau (Oidium) und Falscher Mehltau (Peronospora) sind die gefährlichsten Pilzerkrankungen der Rebstöcke.

Bei Mehltaubefall bildet sich auf Trauben und Blätter ein weißgrauer Schimmelbelag. Als Folge platzen die Beeren auf, bei feuchter Witterung beginnen die Beeren zu faulen. Daraus erzeugter Wein schmeckt schimmlig.

Falscher Mehltau (Peronospora) entsteht bei feuchter Witterung und zeigt sich am Anfang mit gelblichen Flecken auf der Blattoberseite der Reben, später mit einer weißen Pilzschicht auf der Blattunterseite. Nach einigen Tagen verfärben sich befallene Blätter gelb-braun und fallen ab. Die Entwicklung und Reifung der Beeren wird gestoppt, sie schrumpfen und trocknen völlig ein. Bei starkem Befall kann eine komplette Ernte verloren gehen.

Gegen Oidium und Peronospera geht man im konventionellen Weinbau chemischen und chemisch-systemischen (wirken innerhalb der Pflanze) Fungizide vor. Biowinzer dürfen Kupferpräparate und Tonerdepräparate gegen Peronospera und Schwefelpräparate gegen Oidium verwenden. Beiden Fraktionen sind die möglichen Maßnahmen und Folgen gut bekannt, es kommt zu Verlusten und zu Qualitätsminderungen der Weine.

Weniger bekannt ist, dass mit chemischen Fungiziden behandelte Trauben sehr dicke Beerenschalen und ein festes und hartes Fruchtfleisch entwickeln. Da solche Trauben durch Pressen nur wenig Saft liefern, fügt man der Maische Enzyme bei, die das Fruchtfleisch wieder flüssiger, „pressbarer“ und somit ergiebiger zu machen.

Erich Hartl
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Mittwoch, 11. März 2009

Internationaler Bio-Weinpreis der BioFach 2009

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Unsere Vorstellungen von Qualität und Geschmack von Bioweinen werden bei den unterschiedlichen Wettbewerben und Verkostungen immer wieder bestätigt. Besonders freuen wir uns darüber, wenn Weine gewinnen oder ausgezeichnet werden, die wir schon lange vorher für unsere Kunden ausgewählt haben.

Goldmedaille 

Barbaresco DOCG, 2003, Azienda Agricola Punset, Neive

So beschreibt ihn Martin Darting: Verführerischer Barbaresco im traditionellen Stil. Würzige Leder- und Tabaknoten geben die Basis für zunehmende Frucht und tiefwürziges Bukett. Sehr dynamisch und kraftvoll. Getrocknete florale Veilchen gesellen sich zu herber Schokolade und deutlich mineralischen Noten. Sehr lang im Abgang. 

Erich Hartl
hartl@weinpur.de
www.biowein-pur.de...